Die Normalität kehrt zurück!?

05.11.2017 - News RBBL

Lahn-Dill wie gewohnt, Trier stark und knockout für 99ers!

Nach einem guten Start und der 12:4 Führung des RSV Lahn-Dill im Topspiel gegen die BSC Rollers Zwickau schienen die vergangenen Niederlagen des Meister aus den Köpfen verdrängt zu sein. Zu überzeugend spielten Paye und Neuzugang Kozai auf und setzten die Muldestädter direkt unter Druck. Zwickau, ohne Skucas angereist, hielt aber mit Gabranovs und Ciaplinskas dagegen und ging in der zwölften Spielminute mit 16:17 in Front. Unbeeindruckt setzten die Wetzlarer ihr Spiel fort und kamen über Bell und Dreimüller zu einem 32:23 in der 19. Minute. In der zweiten Halbzeit wurde der BSC regelrecht an die Wand gespielt. Zwei Läufe von 12:0 und 10:0 ergaben kurz vor Ende von Viertel drei eine 31 Punkte Führung. Dem Spielrausch konnte Zwickau nichts mehr entgegensetzen und bekam vor einem frenetisch anfeuernden Publikum den aufgestauten Frust der Goethestädter zu spüren. Beim 81:42 Erfolg war der alte RSV auf dem Spielfeld, wo Brian Bell mit 22 Punkten, 20 Rebounds und 6 Assists aus der überragenden Mannschaftsleistung herausragte.

Erneut mit hoher Qualität gingen die Dolphins aus Trier zu Werke. Nach der üblichen Anfangsnervosität lag der Gastgeber schnell mit 15 Punkten vorne und die Rhinos aus Wiesbaden mussten reagieren. Selbst nach zwei Auszeiten auf Seiten der Gäste war die starke Defense der Delphine kaum zu bezwingen. So war es zur Halbzeit beim 43:24 schon fast gelaufen. Nur in den ersten fünf Minuten nach der Halbzeit griffen die Rhein-Hessen richtig an, ohne jedoch die Moselstädter in Bedrängnis zu bringen. Nach dreißig Minuten wuchs der Vorsprung auf 28 Punkte an. Den Rest des Spiels brachte Trier dann sicher zum 77:56 über die letzte Runde. Passiwan mit 29 und Dadzite mit 21 Punkten auf Seiten der Dolphins sowie Gray mit 18 und Hopp mit 15 Punkten für die Rhinos waren die besten Korbwerfer an der Porta Nigra.

Noch vom Sieg gegen Lahn-Dill getragen, überrollten die München Iguanas die japanische Vertretung der Köln 99ers. Schnell setzten sich die Bayern ab und an der Anzeigetafel leuchtete ein 14:8 auf. Trotz verschiedener Rotationen kamen die Leguane nur einmal kurz in Verlegenheit, behielten aber einen kühlen Trainerkopf und mit M&M (Mach und Magenheim) die Spielkontrolle, die ein 39:16 zur Halbzeit bedeutete. Der zweite Spielabschnitt zeigte schönen Rollstuhlbasketball bei den Münchnern, dem die Rheinländer nichts entgegenzusetzen hatten. Alleine 48 Punkte erzielten M&M von den 72 Heimpunkten. Die 99ers erzielten insgesamt nur 47 Punkte, wobei hier 14 auf das Konto vom Hujic gingen. Somit haben die Kölner in der Hinrunde gegen alle drei Aufsteiger mit mehr als 20 Punkten Differenz verloren. Auch, wenn diese zum Rückspiel noch alle in die Domstadt reisen müssen, brauchen die Domstädter unbedingt einen unverhofften Sieg gegen ein anderes Team der Liga.

Mit 4:0 ging Hannover United gegen den Ligaprimus, die Thuringia Bulls in Führung. Viertel eins verlief für die Leinestädter beim 15:20 noch ausgeglichen. Die Bullen spielten aber im Format einer Spitzenmannschaft ihren Stiefel herunter. Viertel für Viertel wurde der Gastgeber immer unter 10 Punkten gehalten und fand mit dem 40:85 Auswärtserfolg beim Aufsteiger den auch in dieser Höhe erwarteten Erfolg. Williams mit 22, Halouski mit 17 und Scott mit 16 Punkten waren die Topscorer der Thüringer. Bestwick mit 14 und Gößling mit 12 waren die treffsichersten bei United.

Das Sonntagspiel führte die BG Baskets Hamburg zu einem dann doch deutlichen 83:66 Heimsieg über die Baskets 96 Rahden. Konnten Trainer Jaglowski und sein Team beim 32:30 Pausenstand noch mehr als gut mithalten, so zogen die Hanseaten nach 27 Spielminuten beim 48:42 so langsam davon. Dies sollte sich auch im letzten Durchgang nicht mehr ändern. Auf Seiten von Rahden überzeugte Gibbs mit 20 und Müller mit 15 Punkten. Für die Hansestädter waren Möller mit 22 und Ahmadi mit 20 Punkten die Hauptlieferanten.

Beim einzigen Spiel in Liga zwei blieb der Gast vom RSC Osnabrück am Samstag bei der Zweitvertretung der BG Baskets erfolgreich. Vier Akteure der Osnabrücker erzielten mehr als 10 Punkte. Lübrecht 19, Nohl, Kramer und Zantige mit jeweils 14 Punkten erzielten 61 der 69 RSC Ausbeute. Auf Hamburger Seite konnten nur Thalheim mit 17 und Classen mit 15 dagegenhalten, was insgesamt dann nur zu 52 Punkten reichen sollte. Osnabrück ist mit dem Erfolg Punktgleich mit dem ASV Bonn an der Tabellenspitze.

Nächstes Wochenende steht voll und ganz im Zeichen des DRS-Pokals. Vielleicht dürfen wir hier dann auch von der ein oder anderen Überraschung berichten.