Ein heißer Tanz zum Saisonstart

Am kommenden Wochenende startet die neue Saison der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga. Die DONECK Dolphins Trier wollen nach einer erfolgreichen letzten Saison auch in diesem Jahr wieder oben mitmischen, haben aber mit den Roller Bulls aus St. Vith einen starken Gegner vor der Brust. Los geht es am Sonntag, den 30.9.2018 um 14 Uhr im Sport- und Freizeitzentrum in St. Vith.

Das erste Saisonspiel ist immer ein besonderes! Vor allem, wenn man mit einem Derby in die Saison startet. Nach einer kurzen, aber intensiven Vorbereitung treffen die Dolphins am Sonntag auf den belgischen Nachbarn aus St. Vith. Die Roller Bulls, die mit einer Ausnahmegenehmigung in der höchsten deutschen Spielklasse antreten dürfen und in der letzten Saison den Aufstieg in Liga 1 feiern konnten, sind dabei nicht zu unterschätzen. Der komplette Kader aus der letzten Saison konnte gehalten werden, mit Lorenzo Boterberg kehrt ein alter Bekannter zurück nach Ostbelgien.

„Man darf nicht nach Belgien fahren und denken, dass wir gegen einen Aufsteiger locker gewinnen werden“, mahnt Triers Spielertrainer Dirk Passiwan und fügt hinzu, „dass St. Vith eine gute Mannschaft hat, die sicherlich eine gute Rolle in der Liga spielen wird. Auch wenn sie selbst als Ziel den Klassenerhalt auf die Fahne geschrieben haben, denke ich, dass sie weit mehr können!“ Dass Passiwan da nicht ganz unrecht zu haben scheint, zeigen auch die letzten Ergebnisse der Bulls. Bei einem Einladungsturnier in Frankreich konnten sie die internationalen Topteams aus
Lille und Meaux/Paris deutlich schlagen.

„Wir müssen hochkonzentriert spielen und da weitermachen, wo wir letzte Saison aufgehört haben. Unsere Defensive hat uns stark gemacht. Dass wir vorne gefährliche Alternativen neben Dirk haben wissen wir“, so Otmar Passiwan, 1. Vorsitzender des Vereins.

Spielertrainer Dirk Passiwan kann am Sonntag auf den kompletten Kader zurückgreifen. „Diana hat durch die Leichtathletik-Europameisterschaft ein bisschen Trainingsrückstand, aber ich weiß, dass sie dennoch hochmotiviert ins Spiel gehen wird.“

Text: Bastian Lütge-Traut

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