RSC Tirol im ersten Bundesligaspiel der Vereinsgeschichte siegreich

Veröffentlicht: 01.10.2018 RSC Tirol

RSC Tirol im ersten Bundesligaspiel der Vereinsgeschichte siegreich

Foto: RSC Tirol

Am Sonntag konnten sich die Rollstuhlbasketballer des RSC Tirol selbst belohnen und die lange Vorbereitung auf die erste Bundesligasaison mit einem Sieg in Salzburg feiern.

Am Sonntag konnten sich die Rollstuhlbasketballer des RSC Tirol selbst belohnen und die lange Vorbereitung auf die erste Bundesligasaison mit einem Sieg in Salzburg feiern.

Die Aufsteiger aus Tirol konnten gut in die Liga starten auch wenn das Händchen beim Abschluss schon noch sehr zittrig erschien, einige leichte Würfe fanden nicht ihr Ziel. Die Defense funktionierte da deutlich besser, den Salzburgern gelang kein ordentlicher Zugriff auf das Spielgeschehen.  Das erste Viertel endet mit 19:11 für Tirol.

Der Trend mit der zittrigen Wurfhand setzte sich im zweiten Viertel noch weiter fort. Schlechte Abschlüsse in der Offensive und häufigere Unkonzentriertheiten in der Defensive ließen die Salzburger zurück ins Spiel. Das Momemtum kippte gegen Ende der ersten Halbzeit komplett in Richtung Salzburg. Im zweiten Viertel gelangen dem RSC Tirol gar nur 6 Punkte, zum Einen aufgrund der intensiveren Salzburger Defensive und zum Anderen aufgrund häufigeren Eigenfehlern – Halbzeitstand 25:28 für die Gastgeber.

Kurz nach dem Anfang der zweiten Halbzeit schien den Tirolern beim Spielstand 30:38 das Spiel dann komplett aus der Hand zu gleiten. Die Salzburger fanden gerade jetzt Schwachstellen in der Tiroler Defensive und tankten immer mehr Selbstvertrauen durch verwandelte Mitteldistanzwürfe. Nun war es für die Tiroler an der Zeit durch eine Veränderung der Taktik dem Spiel eine neue Richtung zu geben und sich wieder mit mehr Konzentration den Basics des Sports zu widmen. Ein paar erfolgreiche Aktionen und auch ein Quentchen Glück hob die Moral der RSC Rollis wieder und auf einmal schien alles zu gelingen. Plötzlich stand man wieder geschlossen in der Defense und endlich wurden offensiv die Abschlüsse hochprozentiger verwandelt. Innerhalb kürzester Zeit hat sich die Dynamik auf dem Spielfeld verändert und die Tiroler legten einen 17:4 Run zum Ende des dritten Viertels hin. Spielstand: 47:42.

Der Knackpunkt in diesem Spiel war wohl das fünfte Foul von Conny Wibmer in der 33. Spielminute. Den Salzburgern waren ab diesem Zeitpunkt, und durch das Fehlen des Routiniers Slobodan Banjac aufgrund einer Verletzung, nahezu alle Wechselmöglichkeiten genommen. Die hochpunktigen Spieler Tucek, Reichl und Wojnicka konnten so nicht mehr in das Spielgeschehen eingreifen. Die Tiroler spielten ihre Angriffe mit viel Disziplin aus und konnten den Vorsprung weiter leicht ausbauen. Großes Lob an dieser Stelle an Walter Pfaller, der sein Team auf dem Spielfeld weiter antrieb und lenkte um die Partien eben doch noch einmal für Salzburg zu drehen. Doch in den letzten Spielminuten konnte die Salzburger Presse kontinuierlich ausgespielt werden wodurch dann auch freie Wege zum Korb für die schnellen Tiroler Lowpointer resultierten. Dadurch entstand das Endergebnis von 75:61, obwohl sich das Spiel wesentlich enger anfühltet wie es das Ergebnis vermuten lassen könnte.

Ein toller Einstieg in die Bundesligasaison auf den die Tiroler Mannschaft extrem stolz sein kann.

Text: RSC Tirol