Baskets 96 Rahden zu Gast bei Alba Berlin

Es geht zum klangvollsten Namen im deutschen Basketball überhaupt. Die Rahdener Rollies treffen am Samstag (17 Uhr) in der 2. Bundesliga Nord auf Alba Berlin.

Dabei sind die Voraussetzungen deutlich anders, als es Basketballer in der Regel gewohnt sind. Denn nicht etwas das Team aus der Hauptstadt ist in der Favoritenrolle, sondern die Baskets 96 sind es. Das verdeutlicht schon der Blick auf die Tabelle: Rahden rangiert mit 10:0-Punkten an der Liga-Spitze, während die Albatrosse mit 0:8-Zählern das Schlusslicht bilden.

Unter den zehn besten Scorern der Liga lässt sich auch daher vergeblich ein Berliner Akteur finden. Erst auf Platz 14 kommt mit Jan-Bruno Rittner der erste Alba-Spieler. Den kennen die Rahdener aus vergangenen Zweitliga-Spielzeiten bereits bestens. Die Devise für die Begegnung ist aber ohnehin so wie immer: „Auf die eigenen Stärken bauen und vertrauen. Dann sollte es am Ende der 40 Minuten nur einen Sieger geben“, zeigt sich Trainer Josef Jaglowski siegessicher.

Nicht dabei ist der langjährige Baskets 96 Akteur Tarik Cajo, der nach einer Verletzung am rechten Schienbein einige Zeit pausieren muss und somit dem Trainergespann Jaglowski/Wiegmann nicht zur Verfügung steht.

Trotzdem geht der Kapitän Elvis Fakic von einem Auswärtserfolg aus: „Berlin ist immer eine Reise wert. Aber die Baskets 96 Rahden sind nicht zum Sightseeing dort. Erst gilt es, den nächsten Sieg zu holen. Und danach könnten wir das Wochenende herrlich in der Hauptstadt ausklingen lassen.“

Es ist bereits das vorletzte Hinrundenspiel der Baskets 96, die dann am letzten Spieltag noch das Topspiel gegen Verfolger Essen auf dem Plan stehen haben. Doch eins nach dem anderen.

Text: Adrian Rehling

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