Zwickau: Sachsenexpress rollt wieder

Veröffentlicht: 11.12.2018 BSC Rollers Zwickau

Zwickau: Sachsenexpress rollt wieder

Foto: Bernd Schattner/ Harzer Pressefotographie

Mit einem Sieg am 10. Spieltag der Rollstuhlbasketball Bundesliga und den damit verbundenen lang ersehnten Heimspielerfolg, starten die BSC Rollers in die Rückrunde.

Mit einem Sieg am 10. Spieltag der Rollstuhlbasketball Bundesliga und den damit verbundenen lang ersehnten Heimspielerfolg, starten die BSC Rollers in die Rückrunde. Hoch motiviert gingen definitiv beide Teams in das Aufeinandertreffen.

So starteten die Gäste aus Köln ambitioniert und wie erwartet mit hoher Trefferquote in das Spiel. Ganze drei 3-Punktewürfe verwandelten die Kölner Scorer Jontee Brown und Gijs Even gleich im ersten Viertel der Partie und sorgten so für eine zunächst komfortable 7:16-Führung der Domstädter bereits nach sechs gespielten Minuten. Den Zwickauern hingegen merkte man in dieser Phase des Spiels die Anspannung noch deutlich an. Einerseits fehlte es am eigenen Rhythmus in der Offensive und andererseits mussten die Rollers durch ebenfalls fehleranfällige Defensivleistung einige leichte Körbe hinnehmen.

Doch bereits mit Beginn des zweiten Viertels drängten Skucas und Co. mit veränderter Offensivstrategie zurück ins Spiel und konnten so in Minute 15 durch einen pohlmannschen Korbleger erstmals mit 23:21 in Führung gehen. Auch die Defensive der Rollers stabilisierte sich zusehends und ließ im zweiten und dritten Viertel lediglich neun bzw. sechs Punkte zu, was den Westsachsen nach dreißig gespielten Minuten eine komfortable Führung von 44:31 bescherte.

Im letzten Spielabschnitt riss der Konzentrationsfaden der Zwickauer vorübergehend. Für wenige Minuten offerierte sich der Kölner Offensive die Möglichkeit den Anschluss wiederzufinden, allerdings versagt Fortuna den tüchtigen Rheinländern jedwedes Wurfglück. Eng wurde es damit auch zum Ende hin nicht mehr und die routinierten Zwickauer rollten einem ungefährdeten 55:45 Sieg entgegen. Schön sei das Spiel definitiv nicht gewesen, so Marco Förster nach der Schlusssirene, doch am Ende habe man gewonnen und »nur das ist es, was zählt.«

Rostislav Pohlmann 18 Pkt.
Vytautas Skucas 17 Pkt.
Benjamin Kenyon 8 Pkt.
Edgaras Ciaplinskas 6 Pkt.
Marianne Buso 2 Pkt.
Frank Oehme 2 Pkt.
Zymantas Bucinskas 2 Pkt.

Text: Yvonne Förster