Knappe Niederlage für Tirol zum Jahresbeginn

Veröffentlicht: 21.01.2019 RSC Tirol

Knappe Niederlage für Tirol zum Jahresbeginn

Foto: RSC Tirol

Der RSC Tirol unterliegt im Österreichischen Derby der RBBL2S mit 66:70 knapp gegen RSV Salzburg 1.

Der RSC Tirol unterliegt im Österreichischen Derby der RBBL2S mit 66:70 knapp gegen RSV Salzburg 1. Die Duelle der beiden Teams haben sich in den letzten Jahren häufig in der zweiten Halbzeit entschieden.

Obwohl auch dieses Spiel am Ende nichts für schwache Nerven sein sollte, legten die Salzburger im zweiten Viertel den Grundstein für den späteren Erfolg. Dieses Viertel gewannen die Mozartstädter mit plus 9 und machten, speziell durch einen routinierten Petr Tuck, 24 Punkte in diesem Spielabschnitt. Der Halbzeitstand von 29:41 gegen dieses erfahrene Team war aus Tiroler Sicht nicht der erhoffte Start ins Spieljahr 2019.

Der RSC Tirol zeigte in der zweiten Halbzeit Charakter und ließ sich nicht weiter abschütteln. Im Gegenteil, die Tiroler kämpften sich wieder zurück in die Partie und ließen das Punktepolster der Salzburger kontinuierlich schmelzen. Je länger das Spiel dauerte, desto knapper wurde es. Zwei Minuten vor Schluss kam der RSC Tirol noch einmal auf 62:64 heran. Die kräfteraubende Aufholjagd wurde leider nicht belohnt, denn die Salzburger schafften am Ende jedoch noch die notwendige Antwort um eine Führung über die Zeit zu retten.

Einer der Garanten für den Erfolg der Salzburger war Ludwig Malter, der Unachtsamkeiten der Tiroler Defense eiskalt und hochprozentig ausnützte.

Grundsätzlich ist jede Niederlage schmerzlich, im Großen und Ganzen muss man der Mannschaft jedoch die Kampfbereitschaft, sich zurück in die Partie zu kämpfen, hoch anrechnen. Dadurch konnte dennoch ein kleiner Erfolg gefeiert werden. Durch den Sieg in Salzburg mit 75:61 in der Hinrunde, konnte nämlich das direkte Duell gegen Salzburg gewonnen werden, was bei einem möglichen Punktgleichstand in der Tabelle helfen kann.

Nun gilt es für das Team sich auf die bevorstehenden vier aufeinander folgenden Auswärtsspiele ordentlich vorzubereiten ehe es erst am 23. März zum letzten Heimspiel und Saisonfinale gegen die Ulm Sabres kommt.

Text: Stefan Thurner