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Im Bullenduell dominieren die Bullen aus Thüringen

Die weite Anreise hatte die Thuringia Bulls nicht davon abgehalten, ihr dominantes Spiel aufzuziehen. Ohne den kurzfristig erkrankten Jens Albrecht und die Ausfälle von Jitske Visser und Matt Scott gingen die Engelhaften mit sieben Spielern ins Match. Das zahlreiche Publikum in St. Vieth hatte sich vom Hallensprecher heiß machen lassen mit dem Spruch:

„Heute gewinnen auf jeden Fall die Bullen“. Recht hatte er behalten, aber die belgischen Bullen mussten sich Ihre Punkte hart erarbeiten und hatten mit dem Tempo der Thüringer Bullen sichtlich Probleme. Im Eilzugstempo spielten die Elxlebener ihre Angriffe aus und führten zum Ende des ersten Viertels 30:5. Die Zuschauer feierten jeden Heimpunkt frenetisch und der Gastgeber verlor zu keiner Zeit seinen Einsatzwillen. Coach Michael Engel hatte alle Spieler im Spiel und die Thuringia Bulls spielten großartigen Teambasketball.

Mit 50:16 ging es in die Halbzeitpause und die Zuschauer waren trotz des klaren Ergebnisses mit dem unermüdlichen Einsatz der heimischen Bullen in bester Laune. Die zweite Halbzeit sah die Roller Bulls weiter kämpfen und zwangen die Thüringer zu einigen unnötigen Fouls mit dem Ergebnis, dass Vahid Azad in der 25. Minute sein 5. Foul erhielt und die Gäste nur noch 6 Spieler zu Verfügung hatten. Mit einer 80:28 Führung gingen die Thuringia Bulls in das letzte Viertel und die Zuschauer fühlten sich bestens unterhalten.

Im letzten Viertel waren die Gäste noch einmal richtig von der Leine und die Hausherren wussten sich des Öfteren nur noch mit einem Foul zu helfen. Am Ende waren 5 Spieler der Thuringia Bulls zweistellig und Alex Halouski mit 33 Punkten Topscorer der Partie.

Das Aufgebot der Bulls: Jake Williams 18, Raimund Beginskis 20, Vahid Azad 7, André Bienek 17, Karlis Podnieks 12, Teemu Partanen 8, Alex Halouski 33

Text: Lutz Leßmann

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