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Auf RSV Lahn-Dill warten zwei wichtige Punktspiele

Am kommenden Wochenende steht der RSV Lahn-Dill vor gleich zwei wichtigen Partien in der RBBL. Zunächst gastieren die Mittelhessen am Samstagabend um 19:30 Uhr im Sportzentrum St. Vith bei den Roller Bulls Ostbelgien, ehe keine 24 Stunden später am Sonntag um 16 Uhr die Nachholpartie gegen die Doneck Dolphins Trier in der Wetzlarer August-Bebel-Sporthalle wartet.

Sonntag, 16 Uhr, Wetzlar: RSV Lahn-Dill – Doneck Dolphins Trier

Das Duell des elften Spieltages gegen die Trierer musste kurz vor Weihnachten kurzfristig verlegt werden und wird nun am Sonntagnachmittag ausgetragen. Die Partie gegen den Tabellenvierten um Scharfschütze Dirk Passiwan ist dabei das siebte Pflichtspiel der Wetzlarer binnen 17 Tagen und gleichzeitig die Generalprobe für den am darauffolgenden Wochenende stattfindenden Ligagipfel in Thüringen.

Trotz dieser enormen Belastung für das Team um Cheftrainerin Janet McLachlan, gilt es vor allem im Heimspiel am Sonntagnachmittag hellwach zu sein und den Triers Scharfschützen Dirk Passiwan nie aus dem Fokus zu verlieren. Unfassbare 31,6 Punkte erzielte der Chef-Delfin in der laufenden Spielzeit durchschnittlich pro Partie, gefolgt von der Lettin Diana Dadzite mit 15,2 Zählern und dem US-Boy Ryan Wright mit 9,7 Punkten durchschnittlich.

Doch der Kader des Tabellenvierten aus Rheinland-Pfalz weist durchaus weitere klangvolle Namen auf. Der flinke US-Amerikaner Correy Rossi, die niederländische Weltmeisterin Mariska Beijer, Jack Davey, der Luxemburger Chris Peters oder Matthias Heimbach sind weitere Kandidaten, die das Team von der Mosel schwer ausrechenbar machen. Doch allen voran steht Korbschützenkönig Passiwan, dessen Offensivspiel in vielen Hallen der Republik das Publikum zu Szenenapplaus hinreißt.

Samstag, 19:30 Uhr, St. Vith: Roller Bulls Ostbelgien – RSV Lahn-Dill

Doch zunächst muss der RSV Lahn-Dill von Spiel zu Spiel denken und die Partie im stimmungsvollen Sportzentrum von St. Vith in den Köpfen haben. Das Duell in den Ardennen kennt dabei einen klaren Favoriten, die Gäste aus Wetzlar. Mit bisher sechs Pluspunkten ist die Truppe von Trainer Stefan Veithen zwar im Soll, als Aufsteiger aber zugleich weiter tief im Abstiegskampf der RBBL verstrickt. Ein Coup in der emotionalen Atmosphäre der eigenen Halle, könnte die Mannschaft um Topscorer Lorenzo Boterberg daher gut gebrauchen. Dementsprechend aufmerksam muss die Dienstreise nach Belgien bestritten werden, um am Ende wie in den Hinspielen die 90:36- und 76:50-Erfolge gegen die Roller Bulls und die Trierer Dolphins wiederholen zu können.

Text: Andreas Joneck

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