Osnabrück gegen Rahden ohne Chance

Veröffentlicht: 17.02.2019 RSC Osnabrück

Osnabrück gegen Rahden ohne Chance

Der RSC Osnabrück hatte gegen Rahden keine Chance - das Team von Trainer Dennis Nohl unterlag am Ende mit 47:100.

Der RSC Osnabrück hatte gegen Rahden keine Chance. Das Team von Trainer Dennis Nohl unterlag am Ende mit 47:100. „Die 100 tun in eigener Halle schon weh. Die Rahdener sind aber eben auch jeden der 100 Punkte wert. Mir war es aber wichtig, dass wir gut aus dem vierten Viertel rausgehen, um ein gutes Gefühl für die wirklich wichtigen Spiele gegen Warendorf zu haben“, erklärt Coach Nohl nach der Niederlage.

Das Spiel begann allerdings ausgeglichen. Der RSC bekam es mit Rahdenern zu tun, die zunächst an der eigenen Zone verteidigten. Das spielte den Hausherren in die Karten, die so ein ums andere Mal unter den Korb des Gegners gelangten. Beim Stand von 10:14 war aber Schluss mit lustig. Rahden erhöhte das Tempo und spielten nun ihre Pressverteidigung. „Ich hatte ab und zu das Gefühl, dass jemand die Schnelllauf-Taste beim Videorecorder gedrückt hatte“ stellt Pressesprecher und Spieler Maurice Eschen mit einem Lächeln klar.

Am Ende des ersten Viertels lag der RSC schon mit 12:24 zurück. Auch im zweiten Abschnitt gab es kein Land am Horizont, dass die Osnabrücker entdecken konnten. Ganz im Gegenteil. Die Rahdener
spielten ihr gesamtes Können aus und waren von der Dreierlinie, vom Zonenrand und auch unter dem Korb, nicht zu stoppen. In einigen Situationen zeigten aber auch die Gastgeber, dass sie auch Basketball spielen können und kamen über verschiedene schöne Kombinationen zu Korberfolgen. „Für mich als Trainer ist es immer schön zu sehen, dass jeder von meinen Spieler gefährlich ist. Jeder hat gepunktet und das macht mir Hoffnung für die Spiele gegen Warendorf. Wir sind dadurch variabel“, so Nohl. Bis zur Halbzeitpause vergrößerte sich der Rückstand noch weiter 21:51.

Nach der Pause gab es noch mal ein kurzes Feuerwerk der Osnabrücker, die sechs Punkte in Folge erzielten. Aber Rahden antwortete über Mustafa Korkmaz zwei mal von der Dreierlinie. In der
Mitte des dritten Viertels ging dem RSC langsam die Luft aus. Das Team war das hohe Tempo nicht gewohnt, Rahden bestrafte jeden kleinen Fehler in der Verteidigung und ging mit einem beruhigenden Vorsprung in das letzte Viertel 29:71.

Der vierte Abschnitt war ein Spiegelbild des gesamten Spielverlaufs. Dem RSC gelangen noch einige gute Situationen in der Offensive, aber Rahden blieb ganz cool und spielte das Spiel locker zu Ende. 47:100 ist für die Osnabrücker eine herbe Niederlange, die aber nicht zu hoch bewertet werden darf. Weiter geht es für die Nohl-Truppe schon am 23. Februar mit dem nächsten und wichtigen Heimspiel gegen Warendorf. Im Vorfeld darf auch die Reserve des RSC endlich zuhause ran. Das Team um Spielertrainer Sören Gebauer trifft um 11 und 15 Uhr in der Regionalliga West auf Kleinwiedenest und Gronigen.