München mit starkem Auftritt gegen die Bulls

Am 16. Spieltag haben die Iguanas den Thuringia Bulls die Stirn geboten. Gerade in der ersten Halbzeit agierte der RBB mit dem übermächtigen Gegner auf Augenhöhe, konnte den Anschluss allerdings nicht durch die zweite Halbzeit retten. Am Ende stand es 90:64 für den Spitzenreiter.

Selbstbewusste Offensive

Von Beginn an kamen die Leguane gut in die Partie, der Vorsatz, die Schwächen im Abschluss zu beseitigen, wurde gut umgesetzt. Dabei war die Erfolgsquote nicht nur bei den Zweipunktwürfen hoch, sondern auch von hinter der Linie. Vor allem Kim Robins erwischte einen guten Tag und konnte am Ende vier seiner sieben versuchten Dreier versenken.

Veränderungen in der Starting Five

Dass die Iguanas von Beginn an gut ihren Rhythmus fanden, ist umso beachtlicher, da Coach Ryklin die eingespielte Anfangsformation auf zwei Positionen verändern musste. Für Sepp Wernberger und Kapitän Sebastian Magenheim durften Bastian Kolb und Gabriel Robl von Beginn an ran. Grund für diese Rotation, war das die beiden eigentlichen Starter unter der Woche kaum trainieren konnten, Sebastian Magenheim hatte ebenso wie Trainer Benni Ryklin mit einer Erkältung zu kämpfen.

Bulls erhöhen Druck

Neben der starken Leistung in der Offensive, war die Defense der Münchner am Samstag phasenweise etwas nachlässig. Daher langte es auch trotz der starken Leistung nicht zur Halbzeitführung, nach 20 Minuten konnten die Gastgeber ihrerseits schon 47 Punkte erzielen und lagen somit fünf Punkte vorne. Zu Beginn des zweiten Abschnitts hielten die Leguane den Rückstand zunächst in dieser Größenordnung. Nach und nach schlichen sich aber mehr Ungenauigkeiten ein, die auch der nun aggressiveren Verteidigung der Thüringer geschuldet waren. 90:64 hieß es am Ende für den Tabellenführer.

Stimmen

Coach Ryklin: „Offensiv war das heute ein sehr starker, selbstbewusster Auftritt. In der zweiten Halbzeit haben wir dann leider etwas den Kopf verloren. Sehr gefreut hat mich die Leistung der eigentlichen Bankspieler, die haben gezeigt, dass man auf sie bauen kann. Das und die starke Leistung heute stimmen mich optimistisch für die nächsten Spiele.“

Statistiken

Thuringia Bulls: Aliaksandr Halouski 22 Punkte, Jacob Michael Williams 21 Punkte, Vahid Gholamazad 14 Punkte, Jens Eike Albrecht 10 Punkte, Raimunds Beginskis 9 Punkte, Andre Bienek 9 Punkte, Teemu Partanen.

RBB: Kim Robins 23 Punkte, Florian Mach 18 Punkte, Gabriel Robl 10 Punkte, Josef Wernberger 6 Punkte, Laura Fürst 5 Punkte, Bastian Kolb 2 Punkte, Sebastian Magenheim.
Herzschlagfinale um die Playoffs

Der Kampf um die Postseason ist auch zwei Spieltage vor Schluss noch offen. Hannover United hat sich durch den Sieg über Köln in Sicherheit gebracht, der fünfte Platz ist den Niedersachsen nicht mehr zu nehmen. Im Endspurt um den sechsten Platz haben die punktgleichen Iguanas und Rhinos Wiesbaden die beste Ausgangssituation. Zudem haben auch die Rollers aus Zwickau und Roller Bulls Ostbelgien noch Chancen mitzureden. Beide haben noch ein Nachholspiel, allerdings gegeneinander, in der Hinterhand.

Text: Thomas Jensen

Aktuelle News