RSC Osnabrück Derbysieger gegen Warendorf

Veröffentlicht: 24.02.2019 RSC Osnabrück

RSC Osnabrück Derbysieger gegen Warendorf

Foto: Osnabrück

Der RSC Osnabrück ist nach der Niederlage gegen Rahden wieder zurück in der Erfolgsspur.

„Ich hatte eine Idee, wie wir das Derby gegen den BBC Warendorf gewinnen könnten und meine Mannschaft hat diesen bis ins kleinste Detail perfekt umgesetzt“, erklärt Trainer Dennis Nohl mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Der RSC Osnabrück ist nach der Niederlage gegen Rahden wieder zurück in der Erfolgsspur. Das Team von Mannschaftskapitän Martin Steinhardt behält zwei wichtige Punkte in der Friedensstadt (59:49).

Das Derby war geprägt von einer harten aber fair geführten Abwehrarbeit. Der RSC kam besser in die Partie, traf in der Offensive hochprozentig von Außen und versuchte genau das auf der Gegenseite zu vermeiden. „Alle wissen, dass Warendorf eine Mannschaft ist, die gute Außenschützen hat. Unser Plan war es, Würfe von Außen zu verhindern oder so schwer wie möglich zu machen“, so Nohl weiter. Warendorfs Punkte-Garant Sören Müller kam am Ende auf nur zehn Zähler. Durch die weite Verteidigung ergaben sich aber auch Lücken, die die Gäste zu Beginn noch zu nutzen
wussten. Der RSC ging mit einem Rückstand in die erste Viertelpause (12:18).

Danach setzte das Team den Game-Plan perfekt um. Vor allem der Niederländer Jelle van der Steen wuchs in der Defensive über sich hinaus. Mit optimalem Timing verhinderte er immer wieder sichere Punkte der Warendorfer von Außen. Dazu kam noch, dass der RSC auch in der Offensive immer wieder verschiedene Lösungen fand und der BBC keine Antwort auf das variable Spiel der Hausherren hatte. Wir waren einfach von jeder Position gefährlich. Lena Knippelmeyer hielt den RSC mit wichtigen Punkten zum Ende der ersten Halbzeit im Spiel und kam insgesamt auf hervorragende 13 Punkte. Die Gastgeber drehten das Spiel und lagen zur Halbzeit in Führung (29:22) Nach der Pause gab es eine kurze Schwächephase des RSC, die die Warendorfer aber
nicht für sich nutzen konnten. Patrick de Boer setze nun seine Größe immer wieder geschickt ein. Er steuerte insgesamt 14 Punkte bei. Und auch der erfahrenste im Team, Volker Greiwe, stand seinen Mannschaftskollegen nichts nach. Er erzielte insgesamt 12 Punkte. Bis zur letzten Viertelpause wuchs der Vorsprung weiter an (43:36).

Der letzte Abschnitt ging für den RSC nicht gut los. Ein 0:4 Lauf der Warendorfer ließ nicht mal Hoffnung bei den Gästen aufkeimen. Doch Martin Steinhardt organisierte in dieser Phase nicht nur die Defensive, sondern auch die Offensive perfekt, strahlte Ruhe aus und setzte seine Teamkollegen das ein oder andere Mal kurz vor dem Ablauf der Angriffszeit in Szene und „klaute“ den Warendorfern so wertvolle Spielzeit, die sie für ihre Aufholjagd gebraucht hätten. Schlussendlich fährt der RSC einen verdienten 59:49 Sieg ein und darf so langsam den Blick in Richtung Tabellenmittelfeld richten.

„Wir sind noch nicht durch in Sachen Abstiegskampf. Aber mit diesem Sieg und der Niederlage des Konkurrenten aus Paderborn beim Tabellen letzten aus Berlin haben wir nun die beste Ausgangslage von allen Teams, die gegen den Abstieg kämpfen. Vier Spieltage vor Schluss kann der RSC noch aus eigener Kraft noch die Playoffs erreichen, aber auch noch absteigen. Das ist eine grandiose Werbung für unsere Liga“, erklärt Spieler und Pressesprecher Maurice Eschen. Weiter geht es für den RSC schon am kommenden Freitag (01. März) mit dem Derbyrückspiel in Warendorf. Mit einem Sieg in der Pferdestadt könnte dann der Klassenerhalt perfekt gemacht werden. Auch die 2. Mannschaft des RSC war im Einsatz. Das Team von Spielertrainer Sören
Gebauer feierte eine gelungene Heimpremiere. Im ersten Spiel des Tages setzte sich die Mannschaft gegen die Gäste aus Groningen mit 53:39 durch. Auch in der zweiten Begegnung ging der RSC als Sieger vom Feld. Das Team um Spielmacher Rainer Happeck schlug Kleinwiedenest verdient mit 58:37.