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Thuringia Bulls zum Derby in die Schumannstadt Zwickau

Das Derby an der A4 ist jedes Jahr ein besonderes Ereignis im Spieljahr beider Teams. Die Vorzeichen der Kontrahenten haben sich Richtung Thüringen verändert, verwalten doch die Elxlebener das langjährige Erbe der Sachsen an der Tabellenspitze. Es wird auf jeden Fall kein freudvoller Ausflug für die Bullen, haben die Zwickauer zum einen ihr Saisonziel „Play Offs“ verfehlt, zum anderen dreht ein ganz großer der Szene „Rosti Pohlmann“ zum letzten Mal seine Ehrenrunde und wird dann seine beeindruckende Karriere in der RBBL beenden. Der Publikumsliebling wird nicht nur den Zwickauern fehlen, auch die Thüringer haben sich gerne mit dem sympathischen Sportsmann die Klingen gekreuzt und wünschen Rosti alles Gute auf allen Wegen.

Rein sportlich geht es für die Bullen darum, auch am 18. Spieltag ihre weiße Weste zu bewahren und mit einem guten Gefühl in die Champions League Woche einzutauchen. Coach Michael Engel und sein gegenüber Marco Förster sind sich der Lage bewusst, in diesem Spiel geht es für beide Teams um die goldene Ananas. Das war selten der Fall, ermöglicht aber beiden Trainern mit viel Freude und Spiellust den Zuschauern ein Rollstuhlbasketball-Spektakel zu bieten. Für Zwickau geht es in erster Linie darum, eingespielt in die erstmals auszutragende Abstiegsrunde „Play Downs“ zu gehen. Die Ausgangslage ist klar für die Sachsen, am Ende der Saison müssen zwei Teams hinter den Rollers stehen, nur darauf kommt es an.

Die Zuschauer können sich auf ein Spiel „Frisch, Frei, Fröhlich“ einrichten, wenn am Samstag, 16 Uhr, in der Zwickauer Moselhalle der Tip Off ansteht.

Die Bulls spielen mit folgendem Aufgebot: Jake Williams, Raimund Beginskis, Vahid Azad, Jitske Visser, André Bienek, Karlis Podnieks, Jens Albrecht, Teemu Partanen, Alex Halouski.

Text: Lutz Leßmann

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