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Nach dem Pokalsieg ist vor dem Playoffs-Halbfinale

Für den frisch gebackenen Pokalsieger aus Thüringen geht es Schlag auf Schlag. Nach dem Pokalkrimi am letzten Wochenende in München mit positivem Happy End für die Thuringia Bulls, steht der nächste Höhepunkt auf dem Programm.

Im Playoffs-Halbfinale wartet der Passiwansinn an der Mosel in Trier auf den amtierenden Meister. Die Dolphins sind beständig durch die Saison gegangen und haben in der neu eingeführten Viertelfinalrunde Hannover ausgeschaltet.

Längst sind die Trierer nicht nur Dirk Passiwan, hat doch der Spielertrainer eine schlagkräftige Truppe um sich geschart. Man merkt dem Team an, dass man nun schon zwei Jahre in gleicher Zusammensetzung an den Start geht und so jeden Gegner der Liga an einem perfekten Tag besiegen kann.

Nachteilig ist für die Moselstädter der kleine Kader und der Ausfall von Nationalspieler Matze Heimbach tut sein übriges bei den Möglichkeiten einer Rotation.

Die Bullen müssen weiter verletzungsbedingt auf Matt Scott und Kapitän Raimund Beginskis verzichten, was ebenfalls Einschränkungen in der Rotation der Bulls mit sich bringt.

Coach Michael Engel hat noch den Auftritt der Trierer beim Pokal Final Four gegen Wetzlar am letzten Wochenende im Kopf, wo die Dolphins eine starke Vorstellung abgeliefert haben: „Wir müssen sehr konzentriert an die Aufgabe gehen, damit wird nicht mit einer Niederlage die Heimreise antreten, um dann am nächsten Wochenende in Elxleben zum Siegen verurteilt zu sein.“

„Wir wollen mit einem Sieg aus Trier zurückkommen, um nicht unnötigen Druck auf den Kessel zu bringen“, so der motivierte Nationalspieler Jens Albrecht vor dem nächsten Höhepunkt um den Einzug in das Finale um die Deutsche Meisterschaft.

Text: Lutz Leßmann

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