Trier hat „Nichts zu verlieren“

Veröffentlicht: 12.04.2019 Doneck Dolphins Trier

Trier hat „Nichts zu verlieren“

Foto: Uli Gasper

„Nichts zu verlieren“, dass sind die häufigsten Aussagen der DONECK Dolphins Trier die letzte Trainingswoche über.

„Nichts zu verlieren“, dass sind die häufigsten Aussagen der DONECK Dolphins Trier die letzte Trainingswoche über. Beim Playoff Halbfinale Spiel 2, der 1. Rollstulbasketball Bundesliga, treffen die Delfine nochmals auf die ungeschlagenen Thuringia Bulls aus Elxleben. In der „Best of three“-Serie steht am Samstag Nachmittag das vermeidlich letzte Spiel der DONECK Dolphins Trier an. Nach der Heimniederlage letzte Woche folgt nun das Auswärtsspiel in Elxleben. Mit einem Sieg Verlängern die Delfine die Serie um ein weiteres Spiel, um dann bereits am Sonntag nochmal in Thüringen zu spielen. Bei einer wahrscheinlicheren Niederlage ist nach Spiel 2 Schluss. Schluss im Playoff und Schluss mit der 1- RBBL Saison 2018/2019. Darum heißt es jetzt nochmal alles geben, um mit erhobenem Haupt die Saison abzuschließen.

„Das Hinspiel ging leider ganz deutlich verloren. Dort haben wir aber auch nicht gezeigt, was in uns steckt und haben uns ziemlich verarschen lassen. Das passiert uns nicht noch einmal. Wir gehen jetzt mit gestärkter Brust in dieses Spiel und versuchen, die favorisierten Thuringia Bulls möglichst lange zu ärgern. Wenn wir in der Offensive einen Glanz-Tag erwischen, sehe ich nicht, warum wir das Spiel nicht auch glücklich gewinnen könnten.“ So Ryan Wright, der sich auf das bevorstehende Spiel freut.

Offensiv werden die Thuringia Bulls immer noch durch die Verletzung ihres überragenden Werfers Matt Scott geschwächt, Die Delfine jedoch starten mit fast dem kompletten Kader nach Thüringen. Einzig Trainer und Spieler Frank Doesken kann leider nicht mit von der Partie sein.
„Es wird ein extrem schweres Spiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer, doch wir müssen auf uns schauen und unser Spiel machen. Sobald wir so spielen wollen wie sie, sind sie physisch zu stark. Und zwar auf allen Positionen. Doch wir müssen uns unsere Ziele setzen und diese erreichen. Ob es dann am Ende für einen Sieg reicht, weiß ich nicht. Das sollte in diesem Spiel der Fokus sein.“ So der junge Luxemburger Chris Peters, für den diese Spiele noch aufregender sind. Denn wann bekommt man schon mal die Chance gegen den amtierenden Deutschen Meister, Pokalsieger und Champions League Gewinner, zu spielen.

Leider ist auch das Trainer Trio nicht vollständig. Co-Trainer und Spieler Frank Doesken kann leider nicht mit von der Partie sein. „Wir fahren nach Erfurt um Teil eines großen Events zu sein. Wir spielen im Playoff Halbfinale und ich liebe solche großen und wichtigen Spiele. Sowas finde ich immer richtig Klasse. So können wir die beste Werbung für unseren Sport machen. Wir sind klarer Außenseiter und es wäre wirklich eine Sensation, wenn wir Punkte mit zurück an die Mosel nehmen , aber wir wollen unser Spiel machen und an die letzten Spiele anknüpfen. Diese Saison war eine lange und ich merke es bei mir und meinen Spielern, dass die Muskeln müde sind, aber wir werden alles dafür geben, dass die Saison noch nicht Samstags Abends beendet ist. Wir wollen die Sensation schaffen, dies geht nur mit einem herausragenden offensiven Tag und Mut in der Verteidigung. Wir sind bereit für das Spiel und sind mit unserem Abschneiden diese Saison zufrieden, egal wie dieses Spiel Morgen enden wird.“ So der Spielertrainer Dirk Passiwan, auf dessen Schultern gegen Elxleben wieder sehr viel Druck lasten wird.

Text: Nathalie Ebertz