Thuringia Bulls besiegen Hannover United mit 73:52

Veröffentlicht: 03.10.2019 RSB Thuringia Bulls

Thuringia Bulls besiegen Hannover United mit 73:52

Foto: Franziska Möller

Der Heimauftakt im neu renovierten Bullenstall startet so recht nach dem Geschmack der zahlreichen Zuschauer. Ohne Jitske Visser, Roman Wenzel und Dylan Fischbach gehen die Elxlebener mit nur einem Lowpointer in die Heimpremiere.

Mit schnellem Spiel führen die Thüringer nach dem ersten Viertel 23:9 und Coach Michael Engel begann früh mit der Rotation. In den ersten fünf Minuten des zweiten Viertels konnten die Bulls lediglich zwei Freiwürfe durch Vahid Azad verwandeln und engagierte Hannoveraner kamen besser ins Spiel. Bullencoach Michael Engel versuchte ein wenig Neues, um in den großen Spielen verschiedene taktische Spielvarianten zu üben.

Auf Bulls Seite scorten alle Spieler und sechs davon zweistellig. Bei den Niedersachsen waren die Focal Points leichter auszumachen, richtete United in erster Linie sein Spiel auf Joe Bestwick aus und Mariska Beijer kam als zweite Welle. Vor allem Topscorer Joe Bestwick traf im zweiten und dritten Viertel hochprozentig, bevor er sieben Minuten vor Ende der Partie mit dem fünften persönlichen Foul vom Feld musste.

In der 23. Minute schlug die Defekthexe bei Teemu Partanen zu und der Zweipunktespieler musste mit einem gebrochenen Stuhl das Spiel beenden. Jetzt hatten die Bullen ein Besetzungsproblem, da Matt Scott mit seiner 3,5 Klassifizierung nicht mehr in die Line Up der Thüringer passte. Die Lage verschärfte sich zusätzlich durch das vierte Foul von André Bienek, was Michael Engel zur absoluten Kontrolle der eigenen Aktionen veranlasste, ohne dabei das Spiel aus der Hand zu geben.

Am Ende erzielte der Meister einen ungefährdeten 73:52 Sieg und beide Trainer ziehen ein positives Fazit.

Thuringia Bulls : Jake Williams 10, Vahid Azad 11, Matt Scott 11, André Bienek 10, Karlis Podnieks 5, Jens Albrecht 13, Teemu Partanen 2, Alex Halouski 11.

Text: Lutz Leßmann