Nächstes Spitzenspiel für neuformierten RSV Lahn-Dill

Veröffentlicht: 10.10.2019 RSV Lahn-Dill

Nächstes Spitzenspiel für neuformierten RSV Lahn-Dill

Foto: Armin Diekmann

Der Spielplan der RBBL fordert den deutschen Rekordmeister RSV Lahn-Dill aktuell. Im vierten Spiel binnen zwei Wochen erwarten die Mittelhessen am Wochenende das nächste Spitzenspiel gegen einen bisher noch ungeschlagenen Konkurrenten.

Hochball gegen die Doneck Dolphins Trier ist am Samstag um 19:30 Uhr in der Wetzlarer August-Bebel-Sporthalle.

Das Duell gegen das Team von der Mosel ist das dritte in Folge gegen einen bis dato verlustpunktfreien Konkurrenten. Am zweiten Spieltag gegen Hamburg und zuletzt beim starken Aufsteiger aus Rahden, behielt die Mannschaft von Cheftrainerin Janet McLachlan die Oberhand und fügte den Kontrahenten aus der Hansestadt wie auch aus Ostwestfalen die jeweils erste Saisonniederlage zu. Dass dies am Samstagabend im eigenen Wohnzimmer August-Bebel-Sporthalle zum dritten Mal in Serie gelingt, ist das Ziel des neuformierten RSV.

Beim Gast aus Trier ist erneut Dirk Passiwan der Scharfschütze Nummer eins. In einer fast beängstigenden Weise ist der Routinier erneut der mit Abstand erfolgreichste Punktelieferant im eigenen Team wie in der gesamten RBBL. Mit einem Schnitt von bisher 33,3 Punkten ist der Nationalspieler seiner Konkurrenz intern wie extern um Meilen entrückt. An seine Seite gesellen sich mit dem US-Boy Ryan Wright mit 14,3 und die Lettin Diana Dadzite mit 12,7 Zählern pro Partie zwei weitere gefährliche Akteure.

Hinter diesem etablierten Trio hat sich das Gesicht der Dolphins jedoch deutlich gewandelt. Mit Patrick Dorner aus Ulm, Lukas Jung aus Heidelberg, Marc Reitenbach aus Pforzheim und den beiden zuletzt in Luxemburg aktiven Valeska Finger und Nathalie Ebertz, setzen die Verantwortlichen in Deutschlands ältester Stadt ganz auf den Nachwuchs bzw. die kommende Generation an Leistungsträgern. Siege gegen Zwickau, Wiesbaden und gegen die Roller Bulls geben den Trieren bisher recht.

Für den RSV Lahn-Dill hingegen war die erste Bewährungsprobe am vergangenen Wochenende bei den Baskets 96 Rahden ein wichtiger Entwicklunsgprozess des neuformierten Kaders. „Wir haben gesehen, dass wir auch in engen und stressigen Situationen die Ruhe bewahren und geduldig auf unsere Chance warten, die wir dann entschlossen zu nutzen wissen“, analysierte Cheftrainer Janet McLachlan die Begegnung in Ostwestfalen vor allem aus mentaler Sicht. Zuhause, mit dem eigenen Publikum im Rücken, soll der Reifeprozess nun einen weiteren wichtigen Schritt machen.

Text: Andreas Joneck