Baskets 96 lassen große Chance liegen

Veröffentlicht: 04.11.2019 Baskets 96 Rahden

Baskets 96 lassen große Chance liegen

Foto: Baskets 96 Rahden

Die Reise ging in die beliebte Weinregion an der Mosel. Doch für die Baskets 96 Rahden gab es in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga nichts Süffisantes, sondern nur Saures zu vermelden. Bei den Doneck Dolphins Trier verloren sie mit 62:70 (30:29).

Wie schon in den vorangegangen Spielen ließ die Trefferquote in den ersten zehn Minuten absolut zu wünschen übrig. Nur zwölf Punkte gelangen den Rahdenern im ersten Viertel, lediglich 35 Prozent der Würfe fanden ihr Ziel. Doch auch die Gastgeber überzeugten nicht, sodass es nur 13:12 für Trier stand. Im zweiten Abschnitt wurde es ein wenig besser, sodass Baskets-Center Nermin Hujic wenige Sekunden vor der Halbzeitsirene für die 30:29-Führung sorgte.

„Doch anstatt Sicherheit durch diese Aktion zu bekommen, sind wir weiterhin unruhig in unseren Aktionen gewesen“, analysierte Rahdens Trainer Josef Jaglowski später. Die Folge: Nach dem dritten Viertel führte Trier mit 49:46. Und im Abschlussabschnitt wurde es nicht besser aus Sicht der heimischen Korbjäger. So mussten sie nach 40 Minuten in eine frustrierende 62:70-Niederlage einwilligen. Einer der Hauptgründe dafür: Rahden bekam Triers Nationalspieler Dirk Passiwan überhaupt nicht in den Griff, satte 33 Punkte gingen auf dessen Konto.

Nun steht eine zweiwöchige Pause auf dem Programm, ehe die Baskets 96 danach auf Tabellennachbar München treffen. Es klingt beinahe schon fad, doch es ist erneut ein richtungsweisendes Spiel. Gewinnt Rahden, dann ist der Abstand zur bedrohten Zone erst einmal beruhigend. Verlieren die 96er, wird es wieder enger. „Wir haben jetzt spielfrei, können die Leistung vernünftig aufarbeiten und gehen dann mit neuem Elan ins Spiel gegen die Iguanas“, blickte Baskets-Kapitän Mustafa Korkmaz nach vorn.

Die Punkte erzielten: Krzysztof Bandura (22), Mustafa Korkmaz (17), Nermin Hujic (14), Bo Kramer (5), Krzysztof Kozaryna (2), Kallum Stafford (2), Amy Kaijen sowie Quinten Zantinge.

Text: Adrian Rehling