Trierer Niederlage im Heimspiel gegen Thuringia Bulls

Veröffentlicht: 18.11.2019 Doneck Dolphins Trier

Trierer Niederlage im Heimspiel gegen Thuringia Bulls

Foto: DONECK Dolphins Trier

Trotz der deutlichen 64:100-Niederlage gegen die Thuringia Bulls war der 1. Sparkasse Trier-Spieltag für die DONECK Dolphins Trier ein voller Erfolg.

Vor einer tollen Kulisse in der vollen Uni-Sporthalle entwickelte sich eine sehenwerte Partie, bei der die junge Mannschaft der Delfine allerdings etwas Zeit brauchte um ins Spiel zu finden. In dieser Phase wurde das Fehlen von Diana Dadzites Klasse und Erfahrung, die bei der Para-Leichtathletik-WM in Dubai tags zuvor nach der Goldmedaille im Speerwurf noch Bronze im Diskuswurf holen konnte, besonders deutlich.

Auch wenn ein hoher Sieg des Meisters und Championsleague-Siegers letztlich nicht zu verhindern war, konnten die Dolphins im Lauf des zweiten Viertels sowohl die Defensive stabilisieren, als auch sich offensiv besser durchsetzen. Das dritte Viertel konnte mit 21:22 sogar nahezu ausgeglichen gestaltet werden. Ryan Wright, der neben einer allgemein sehr guten Leistung 23 Punkte erzielen und dabei 5 seiner 6 Dreierversuche versenken konnte, hatte einen besonders großen Anteil an dieser Steigerung, wie auch Teamkollege Correy Rossi anmerkt: „Ryan war heute richtig heiß auf die Dreier und hat einige reingemacht. Er ist einer unserer Anführer im Team. Er kontrolliert die Offensive und treibt uns an und sorgt dafür, dass wir immer weiter kämpfen.“

Insgesamt war jedoch die Trefferquote der Dolphins zu niedrig, um ein besseres Ergebnis zu erzielen.Im letzten Viertel ließen die Kräfte dann etwas nach und die Thuringia Bulls konnten nochmals ihre ganze Klasse in der Offensive, insbesondere in Person von Alex Halouski (32 Punkte), Jake Williams (23) und Andre Bienek (20), ausspielen. Dementsprechend gemischt fällt auch das Fazit von Correy Rossi aus: „Es war heute ein ganz gutes Spiel, wir wussten von Anfang an, dass es eine große Herausforderung werden wird. Wir haben hart gekämpft und für etwas mehr als das halbe Spiel konnten wir auch zeigen, was wir können. Leider hatten wir auch schwächere Phasen im Spiel.“

Ganz ähnlich fällt die Bewertung von Spielertrainer Dirk Passiwan aus: „Wir haben uns nach einem schwachen ersten Viertel von Minute zu Minute gesteigert. Leider haben die vielen Turnovers ein besseres Resultat verhindert. Sie haben großen Druck auf uns aufgebaut und da müssen wir dran arbeiten, dass wir in Zukunft in solchen Situationen die Fehler reduzieren. Jetzt sind wir froh, dass Diana zurück ist und wir zwei Wochen Zeit haben um uns auf München vorzubereiten.“

Die Dolphins-Fans ließen sich die Stimmung durch das Ergebnis jedoch nicht verderben und vor allem die vielen Kinder im Publikum bejubelten begeistert jeden Treffer der Dolphins.
Am nächsten Wochenende haben die Delfine etwas Zeit, um sich zu erholen, denn das Auswärtsspiel in München gegen die RBB Iguanas München vom 9. Spieltag findet erst am Sonntag den 01.12. (16 Uhr) statt.

Text: Nathalie Ebertz