RSV Lahn-Dill gastiert bei Kellerkind Roller Bulls

Veröffentlicht: 14.02.2020 RSV Lahn-Dill

RSV Lahn-Dill gastiert bei Kellerkind Roller Bulls

Foto: Armin Diekmann

Am 17. und vorletzten Spieltag der RBBL-Hauptrunde führt es den RSV Lahn-Dill am Wochenende nach Belgien.

Am Samstag um 19:30 Uhr gastieren die Mittelhessen im Sportzentrum St. Vith, wo sie auf das Kellerkind Roller Bulls Ostbelgien treffen.

Die Favoritenrolle ist in den Ardennen dabei klar an die Gäste aus Wetzlar vergeben. Bereits das Hinspiel Mitte November in der August-Bebel-Sporthalle konnte der RSV Lahn-Dill mit 101:33 für sich entscheiden und hat damit den Roller Bulls die bisher höchste Saisonniederlage zugefügt. Der aktuelle Tabellenvorletzte der RBBL, der bisher lediglich zwei Erfolge jeweils gegen Schlusslicht Zwickau einfahren konnte, muss seine ganzen Hoffnungen auf den Klassenerhalt bereits auf die Playdowns richten. Hier treffen die Belgier, im dann alles entscheidenden Kampf um den Klassenerhalt, ab März noch einmal in Hin- und Rückspiel auf die RBBL-Kontrahenten, die den Einzug ins Playoff-Viertelfinale ebenfalls verpasst haben.

Doch im heimischen Sportzentrum der rund 10.000 Einwohner zählenden Kleinstadt in der Provinz Lüttich, wollen sich die Roller Bulls gebührend aus die Hauptrunde verabschieden und dabei die stets atmosphärische Kulisse in der eigenen Heimspielstätte nutzen. Bereits im Hinspiel vor drei Monaten zeigte im Duell mit dem RSV der belgische Nationalspieler Lorenzo Botterberg seine Klasse und ärgerte mit 15 Punkten die mittelhessische Defensive. Der 31-jährige Center ist es auch, der eine der zentralen Figuren im Spiel der Roller Bulls ist. Aber auch seine Kollegen Nazif Comor oder Terence Edja-Wato müssen im Fokus der Mannschaft von Cheftrainerin Janet McLachlan sein.

Sie und ihr Co-Trainer Günther Mayer wollen die Partie in den Ardennen weiter dazu nutzen, sich auf die bevorstehenden entscheidenden Duelle der nächsten Wochen vorzubereiten. Bereits am darauffolgenden Wochenende geben die Thuringia Bulls ihre Visitenkarte im RBBL-Topspiel in Wetzlar ab, ehe Ende Februar mit dem Final Four um den DRS-Pokal in Hannover die erste Titelentscheidung der laufenden Saison ansteht. Alles andere als ein klarer Erfolg beim Tabellenneunten steht für den deutschen Rekordmeister nicht zur Disposition, auch um die bisher makellose Bilanz gegen die Belgier nicht zu gefährden. In bisher dreitzehn gemeinsamen Pflichtspielen seit dem Jahr 2009, rollten die Mittelhessen auch dreizehnmal als Sieger vom Parkett.

Text: Andreas Joneck