RBBL2-Start für April geplant

Veröffentlicht: 28.01.2021

RBBL2-Start für April geplant

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Mit neuem Spielmodus, bundesweiter Liga und verändertem Teilnehmerfeld geht es in den Kampf um den Aufstieg.

Die durch Corona bedingten Einschränkungen im Trainings- und Spielbetrieb zwingen die Teilnehmer der RBBL2 sowie den Fachbereich Rollstuhlbasketball des DRS dazu, den Spielmodus der Saison 2020/2021 anzupassen, um einen sportlich wertvollen Kampf um den Aufstieg in die RBBL1 zu gewährleisten.

So haben sich die Teams aus Berlin, Essen, Köln, Ulm und Zwickau zu einem bundesweiten Ligabetrieb mit Hin- und Rückrunde ab dem 17. April entschieden. Die Auswärtsspiele von Ulm werden dabei an zwei Wochenenden gebündelt, um Spiele in Berlin und Zwickau sowie Essen und Köln binnen zwei Tagen zu ermöglichen.

Am Ende der Hauptrunde qualifizieren sich die beiden Erstplatzierten der Tabelle für den sportlichen Aufstieg in die RBBL1.

Die Gründe für die Nicht-Teilnahme der anderen Teams sind sehr vielseitig. Zum einen befürchten die Verantwortlichen stellenweise eine weitere Verschiebung der Saison, sollte die Corona-Situation weiterhin den Trainings- und Spielbetrieb einschränken. Zum anderen beginnen in Richtung Frühsommer die Trainingscamps für die Nationalmannschaften, was eine weitere Verschiebung schwierig machen würde. Die beiden Teams aus Österreich erwarten weiterhin Reisebeschränkungen zwischen dem Alpenland und Deutschland, was einen Spielbetrieb ebenfalls unmöglich machen würde.

Sören Pröpper, Vorsitzender RBBL e.V.: „Ich freue mich, dass die fünf Teams aus Berlin, Essen, Köln, Ulm und Zwickau gemeinsam mit dem Kommissionsvorsitzenden Hans-Jürgen Bäumer einen sportlichen Wettbewerb um den Aufstieg in die RBBL1 auf die Beine stellen konnten und es Mitte April endlich losgeht. Ich möchte mich auch ausdrücklich bei den anderen RBBL2-Teams bedanken, die sehr konstruktiv an dieser Lösung mitgearbeitet haben und dann in der kommenden Saison wieder in der RBBL2 starten werden.“

Christoph Küffner, Vorsitzender des Fachausschusses Rollstuhlbasketball: „Wir sind sehr glücklich, dass die Vereine in der RBBL2 nach einer langen Pause einen sportlich attraktiven Wettbewerb haben werden und sich damit die vielen Arbeitsstunden, die alle Beteiligten investiert haben, auszahlen dürften.“