Bekanntgabe Auflösung RBBL e.V.

Veröffentlicht: 14.09.2021

Bekanntgabe Auflösung RBBL e.V.

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Auf der Mitgliederversammlung des „RBBL Rollstuhlbasketball Bundesliga e.V.“ wurde am 12. September die Auflösung des Vereins beschlossen.

Die selbst gesteckten Ziele zur Förderung des Rollstuhlbasketballs in Deutschland, insbesondere durch die Öffentlichkeitsarbeit rund um die RBBL1 und RBBL2, konnten leider nicht in dem Umfang erreicht werden, wie es mit mehr Unterstützung der Idee der Selbstvermarktung der Liga durch die Vereine möglich gewesen wäre.

Nach den guten Gesprächen mit Jörg Max Fröhlich – zum Zeitpunkt der Gründung des RBBL e.V. Vorstand des Fachbereichs Rollstuhlbasketball des DRS (Deutscher Rollstuhl-Sportverband) – wurden schnelle und leicht zu praktizierende Lösungen durch den neuen Vorstand Christoph Küffner und Laura Löffler verhindert, was den RBBL e.V. in seinen Vermarktungs- und Wachstumsmöglichkeiten massiv eingeschränkt hat. Den Vereinen wäre es nicht eigenständig möglich gewesen, langfristige Partner für die Liga zu gewinnen, was bedeutet hätte, dass die Vereine weitere Kosten für Personal und Struktur  hätten übernehmen müssen.

Vorstand Sören Pröpper: „Die Mehrheit der Vereine hat durch gemeinsame Anstrengungen – wie zum Beispiel beim einheitlichen Livestreaming über Sportdeutschland.TV – gezeigt, dass sie an einem Strang ziehen wollen und den Rollstuhlbasketball in Deutschland noch populärer machen wollen. Gerade in Corona-Zeiten ist eine finanzielle Mehrbelastung für die Vereine jedoch nicht leistbar. Ohne professionelle und bezahlte Strukturen ist aber auch eine verstärkte Außendarstellung der Rollstuhlbasketball Bundesliga – und zwar explizit der ersten und zweiten Liga – nicht möglich.“

Der „RBBL Rollstuhlbasketball Bundesliga e.V.“ wird nun in eine Liquidationsphase gehen und die Berichterstattung rund um die RBBL1 und RBBL2 sowie den deutschen Rollstuhlbasketball generell einstellen. Die Mitglieder des RBBL e.V. bedanken sich bei allen Unterstützern, die an die Idee des Vereins geglaubt haben und diese aktiv unterstützt haben.